TIPPS

1
Bevor man sich auf den Weg macht

Startseite

Unsere Vereinigung
Der Vorstand
Kontakte
Links (Vereinigungen, Herbergen, usw.)

Dachverband

Aktivitäten <===
Agenda
Informationen <===
Zeugnisse von Pilgern, Pilgerberichte

Belorado

Jakobswege in der Schweiz
Unterkünfte
übrige Wege
Kasten für Verbesserungsvorschläge

Jakobs-Ikonographie
Buchversand
Bibliothek
Archiv <===

Möglicherweise könnte sich dein Pilgerweg nach Santiago de Compostela im Nachhinein als eines der wertvollsten Erlebnisse deines Lebens erweisen. Daher ist es entscheidend, dass du dich ernsthaft und sorgfältig darauf vorbereitest. Eine gute physische Vorbereitung hilft, körperliche Be-schwerden unterwegs zu vermeiden. Deine spätere Erinnerung an dieses wunderbare Unterneh-men wird umso positiver sein, je weniger du es mit Schmerzen in Verbindung bringen musst, die durch bessere Vorbereitung zu vermeiden gewesen wären!

Vorweg sei klar gesagt: Vom physischen Standpunkt aus kann der Jakobsweg von jeder Person jeglichen Alters zwischen 10 und 80 Jahren begangen werden. Einzige Voraussetzung ist: Die Kräfte müssen gezielt den individuellen Möglichkeiten entsprechend eingesetzt werden.

Hast du dich einmal entschlossen, dieses Abenteuer zu unternehmen, dann musst du als erstes damit beginnen, deinen Körper zu trainieren. Gehe spazieren, gehe wandern, gehe in die Berge und steigere die Anforderungen (Distanzen, Höhenmeter) allmählich, bis sie den Anforderungen von Tagesetappen auf dem Pilgerweg einigermassen entsprechen. Nimm dir auch genügend Zeit, dich an das Rucksacktragen zu gewöhnen. Das Gewicht des Rucksacks soll gleichmässig verteilt am Rücken liegen. Du musst wissen, wie viel Gewicht du zu tragen vermagst.

Gleichzeitig mit dem Trainieren gilt es, die Wanderschuhe einzulaufen. Du musst dich entscheiden, welches Schuhwerk du tragen willst. Es soll unbedingt der Jahreszeit angepasst sein. Im Übrigen ist die Wahl der Schuhe deine persönliche Angelegenheit. Allerdings empfehlen wir, zusätzlich zu den Wanderschuhen mit schlagdämpfenden Sohlen auch ein Paar leichter Schuhe oder Trekking-sandalen mitzunehmen, damit du nach Ankunft in der Herberge die Schuhe wechseln kannst. Sei nicht sparsam beim Einpacken von Socken, denn es kann vorkommen, dass du diese in der Her-berge nicht immer waschen kannst oder dass du keine Lust dazu hast. Socken haben ja nicht viel Gewicht. Als vorteilhaft haben sich dünne Socken ohne Nähte erwiesen.

In den ersten Tagen musst du deinen Füssen besondere Aufmerksamkeit schenken, denn wenn es den Füssen gut geht, wird alles andere nur eine Frage der Ausdauer sein!

Weiter
Zurück