BELORADO

Refugio parroquial


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- Was braucht es, um Hospitalera oder Hospitalero zu sein?

Wenn die Hospitaleras und Hospitaleros gefragt werden, wieso sie sich für diesen Dienst gemeldet haben, hört man in der Regel folgende Antwort:
"Ich habe den Weg (oder einen Teil davon) selbst gemacht und dabei so viel Schönes und so viel Entgegenkommen und Engagement von Seiten der Hospitaleros/-as erleben dürfen, dass es mir ein Bedürfnis ist, wieder etwas davon zurückzugeben und den nächsten Pilgern auch schöne Erlebnisse zu ermöglichen."

Wie sieht die Aufgabe als Hospitalera oder Hospitalero aus?

- Pilger willkommen heissen und registieren, Credential stempeln, etwas ausruhen lassen
- Betten zuweisen
- Informieren über die Herberge (Zeiten, was ist wo und wie läuft alles ab)
- Beantworten von Fragen
- Informieren über das Dorf (was ist wo) und Ratschläge geben (Besuch bei den Ruinen, der Kirchen etc)
- Helfen, wenn nötig (keine medizinische Betreuung, dafür gibt es das Centro de Salud)
- Hinweisen auf Pilgergottesdienst
- Regelmässig Duschen kontrollieren und bei Bedarf trocknen
- Wenn gewünscht, Kontakt zu Pfarrer herstellen
- um 22 Uhr schliessen und dafür sorgen, dass alle im Bett und ruhig sind
- Frühstück am Vorabend bereitstellen
- zwischen 7 und 7.30 Uhr präsent sein und Pilger verabschieden. Dafür sorgen, dass die Pilger um 8 Uhr die Herberge verlassen.
- Reinigung der Herberge (4 Duschen/WCs), Besorgen der Betten, Reinigen des Fussbodens, regelmässig Leintücher und Kissenanzüge waschen, Aufenthaltsraum reinigen, übriggebliebenes Geschirr abwaschen und versorgen, Waschplatz hinter dem Haus reinigen.
- Donativos zählen und periodisch zur Bank tragen
- Einkäufe besorgen (vom WC-Papier bis zur Konfitüre und zum Kaffee)
- um 13 Uhr, evtl schon früher (schlechtes Wetter, grosse Hitze) Herberge öffnen

Dazwischen bleibt immer wieder etwas Zeit, wo einer der beiden Hospitaleros sich zurückziehen und ausruhen kann.

Es darf allerdings nicht verheimlicht werden, dass es lange Tage sind, 15 am Stück, und dass in der Regel die Hospitaleros nach Beendigung ihres Aufenthalts müde sind.

Was sollen angehende Hospitaleras und Hospitaleros mitbringen?

- Freude am Zusammensein mit den Pilgern
- Gerne Pilger beraten und unterstützen, nicht jedoch bemuttern
- Bereit, zuzupacken, die Arbeit sehen und auch erledigen
- belastbar
- Offen für Ungewohntes, flexibel, unkompliziert
- teamfähig (man arbeitet vielleicht mit einem unbekannten Partner/Partnerin zusammen)
- spanische Sprachkenntnisse, weitere Sprachen selbstverständlich von Vorteil
- sich bewusst sein, dass wir als Gäste im Land sind. Die Herberge gehört der Pfarrei und wir sind einzig als Helferinnen und Helfer da, auch wenn wir diese eigentlich führen.

Wie läuft das organisatorisch ab?

Die Einsatzzeit beträgt einen halben Monat (1.-15. und 16.-30./31.). Jeweils zwei Betreuerinnen oder Betreuer führen die Pilgerherberge. Üblicherweise öffnen wir am 1. April und schliessen Ende Oktober. Unsere Vereinigung leistet einen Beitrag von Fr. 350.-- pro Person an die Unkosten. Die Kirchgemeinde ihrerseits stellt eine einfache Unterkunft zur Verfügung.

Was tun?

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Sie sich für die Herberge in Belorado einsetzen können:

a) Sie melden sich als Hospitalero oder Hospitalera bei Wolfgang Sieber, Tel. +41 81 723 69 90 oder schreiben ein Mail an belorado@viajacobi4.ch. Er steht für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung.

b) Sie können oder möchten nicht als Hospitalero/-a in Belorado Dienst leisten, möchten aber indirekt Unterstützung leisten, indem Sie eine Spende zugunsten der Herberge in Belorado tätigen. Die Spenden werden für den Unterhalt und für Erneuerungen verwendet. Unsere Vereinigung führt zu diesem Zweck ein eigenes Postcheckkonto 17-276098-4 mit dem Vermerk 'Belorado' auf dem Einzahlungsschein. In beiden Fällen sind Sie sich des Danks der Pilgerinnen und Pilger sicher.