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- Aktuelle Berichte

Hospitalero-Treffen 2016

Am 19. November 2016 versammelten sich die Hospitaleras und Hospitaleros der Einsatzjahre 2015 und 2016 zum bereits zur Tradition gewordenen Dankesessen in Olten. 35 von 44 Eingesetzten konnten der Einladung Folge leisten.
Olten ist als zentraler Ort in der Schweiz und für Anreisende aus beiden Landesteilen in etwa ähnlich weit entfernt. Olten ist aber auch das Herz der Schweiz - dies wurde den Teilnehmenden auf dem Stadtrundgang, geführt durch ein Oltener Urgestein, Ruedi Dettwiler, bewusst. Die Altstadt ist wirklich ein kleines Bijoux und einen Besuch wert. Selbstvertändlich ist ein Stadtrundgang unter kundiger Führung um ein Vielfaches interessanter als der individuelle Besuch, erfährt man dabei doch sehr viel Unsichtbares, aber Spannendes, über Geschichte und Eigenheiten einer Stadt. Dass der Führer im Kostüm der Frösche-Zunft, einer der zahlreichen Fastnachtsgesellschaften der Stadt, die Gruppe anführte legte beredtes Zeugnis ab von der Bedeutung dieses Brauches in Olten. Das Wetter spielte leider nicht ganz mit, aber für einen echten Pilger gibt es ja kein schlechtes Wetter ...
In der "Waadtländerhalle", einem originellen alten Restaurant wurden die leicht unterkühlten Gemüter rasch wieder auf Normaltemperatur gebracht und dem Lärmpegel zu entnehmen, waren auch die Sprechwerkzeuge rasch wieder voll in Aktion. Der Apéro und das anschliessende einfache aber schmackhafte Mittagessen, serviert von zuvorkommendem und freundlichem Personal, belebte die Geister zusätzlich - oder tat es eher der Pinot Noir? Sei es wie es wolle - es brauchte schon ein kräftiges Organ, um die Hospitaleras/-os zu beruhigen und ein paar Worte bzw. Informationen anzubringen.
Zuerst überbrachte Vereinskassier Köbi Wind die Grüsse aus dem Vorstand. Er dankte für den tollen Einsatz in Belorado und gab seiner Freude Ausdruck, dass mit der Renovation des letzten Winters sowohl für Pilger wie auch für Hospitaleras/-os eine deutliche Verbesserung der Herberge geschaffen werden konnte. Der Beitrag von € 15'000 belegt mit aller Deutlichkeit, dass Belorado für die schweizerische Vereinigung ein Schwerpunkt im Aktivitätsprogramm darstellt. Entschuldigen musste sich leider der Präsident Henri Röthlisberger.
Der Verantwortliche für die Herberge, Wolfgang Sieber, konnte dann in einem kurzen Rückblick auf die beiden vergangenen Jahre mit Freude feststellen, dass bereits im 2016 (knapp 3'000 Pilger) gegenüber dem 2015 (knapp 2'500) eine deutliche Erhöhung der Übernachtungszahlen registriert werden konnte, trotz einem um vier Betten reduzierten Platzangebot. Auch die Einnahmen durch Donativos entwickelten sich erfreulich, sodass die Kosten des Betriebs der Herberge gut bestritten werden konnten. Allerdings ist zu erwähnen, dass die Vereinigung für jeden Hospitalera/-o einen Unkostenbeitrag von Fr. 350.- aus der Schweiz entrichtet.
Im Ausblick erwähnte Wolfgang Sieber die Installation eines Pellets-Ofens im bevorstehenden Winter sowie einige mittlere und kleinere Verbesserungen. Mit dieser Heizung wird es möglich sein, die Herberge bereits am 1. April 2017 zu eröffnen, was erlaubt, während der Semana Santa bereits für die frühen Pilger da zu sein.
Er schloss mit einem herzlichen Dank an alle für ihren Einsatz, ihr Dasein für die Pilger, und für die Bereitschaft dafür zu sorgen, dass die Albergue Parroquial de Belorado bleibt, was sie ist: ein einzigartiges Bijoux auf dem Camino Frances.
Intensive Diskussionen über diesen oder jenen Punkt oder über gemachte Erfahrungen liessen den Geräuschpegel nochmals deutlich anschwellen, bevor sich die Gruppe wieder in ihre Teile zerlegte und jeder seiner Heimat zuströmte. Einige der Teilnehmenden konnten gleich vor Ort ihre Anmeldung für einen erneuten Einsatz im 2017 abgeben, andere versprachen, dies in den nächsten Tagen nachzuholen. So dürfte dafür gesorgt sein, dass in Belorado auch im nächsten Jahr wieder hoch motivierte und arbeitsfreudige Hospitaleras und Hospitaleros ihren Dienst leisten.

Wolfgang Sieber

Hospitaleras und Hospitaleros im Einsatz 2017
April, 1-15
April, 16 - 30
Mai, 1 - 15
Mai, 16 - 31
Juni, 1 - 15
Juni, 16 - 30
Juli, 1 - 15
Juli, 16 - 31
August, 1 - 15
August, 16 - 31
September, 1 - 15
September, 16 - 30
Oktober, 1 - 15
Oktober, 16 - 31
Françoise + Wolfgang Sieber
Michael Arndt + Dominik Zurkirchen
Jacques Troyon + Carl Laliberté
Magdalena + Thomas Rüegg
André Sunier + Luis Cano
Theo + Roser Häfliger
Claude Grangier, Claude Ducarroz, Juliette Deslarzes
Walter + Ruth Widmer
Esther Weber + Erika Fischli
Vreni Usteri + Max Kloos
Margrit Schenk + Arthur Rüegger
Maja Ganz + Martin Stutz
Marianne + Alberto Papalini
Murielle Favre + Astrid Borer
Hospitaleras und Hospitaleros im Einsatz 2016  

April, 16 – 30
Mai, 1 – 15
Mai, 16 – 31
Juni, 1 – 15
Juni, 16 – 30
Juli, 1 – 15
Juli, 16 – 31
August, 1 – 15
August, 16 – 31
September, 1 – 15
September, 16 – 30
Oktober, 1 – 15
Oktober, 16 – 31

 

Hanna Baumann + Murielle Favre
Vreni Usteri + Max Kloos
Magdalena + Thomas Rüegg
Franz Böni + Cornelia Wunderli
André Sunier + Luis Cano
Eric Kohli + Jacques Boudot
Christian Petschen + Jesús Berrendero
Esther Weber + Claude Grangier
Ruth + Rolf Thalmann
Theo + Roser Häfliger
Gérard Vergara + Jacques Troyon
Walter + Ruth Widmer
Maja Ganz + Martin Stutz