Pilgerwanderung 2008: von Müstair nach Sils-Maria

Text von Adrien Grand. Fotos von Erhard Saur und Jean-Noël Antille

 Pour une autre merveilleuse description de ce pèlerinage, ne manquez pas le récit de Jean-Noël Antille !
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Samstag, 12. Juli

 

Mit Zug und Bus treffen wir über Klosters und Zernez in

Müstair ein. Wir beziehen die Unterkunft in der

Zivilschutzanlage und schlendern zum Nachtessen ins Hotel

Helvetia.

1. Zivilschutz-Zentrum Müstair

Sonntag, 13. Juli

Wir freuen uns auf die Führung im Kloster und nehmen anschliessend an der Messe teil.

2. Klosterkirche von Müstair

3. Wunderschöne Fresken

Im Regen geht es los. Wir bleiben auf der für die Markierung als Jakobsweg vorgesehenen Talroute über Tschierv

und kommen nach zwei Kaffeehalten in Lü an.

 

 


4. Auf dem Weg nach Santa Maria

5. Viel, zu viel Wasser !

6. Auf dem Weg nach Lü

7. Zivilschutzanlage von Lü

Montag, 14. Juli

Der Himmel ist verhangen, die oberen Berghänge sind mit einem Hauch Schnee bedeckt. Wir wärmen uns innerlich bei der Meditation in der Kirche und starten dem vorerst unsicheren Wetter zum Trotz. Es hellt jedoch auf, und wir
können wie vorgesehen den Costainas-Pass in Angriff nehmen.

 

 

8. Weg nach dem Costainas-Pass

9. Den Pfützen ausweichen...

10. Picknick in einer Scheune

11. Ankunft in S-charl
 Ab S-charl fährt uns das Postauto nach Scuol. In der neu eröffneten Jugendherberge erwartet uns Rudolf Trepp, Präsident des Vereins Jakobsweg Graubünden. In Gesellschaft von Herrn Trepp und des Kurdirektors von Scuol geniessen wir den Abend bei gutem Essen und volkstümlicher Musik.
 

12. Postauto in S-charl

13. Jugenherberge von Scuol
 

14. Führung im alten Dorfkern von Scuol

 

15. Abendessen im Hotel Gabriel mit Musikanten

 

16. Kirche von Scuol

 

Dienstag, 15. Juli

Endlich scheint die Sonne. Wir fahren nach Ftan und nehmen uns in der Kirche Zeit für die tägliche Meditation. Auf dem Höhenweg erreichen wir Guarda, das malerische Dorf des „Schellenursli“. Wir Deutschschweizer sind erstaunt, dass das durch Alois Carigiet liebevoll illustrierte Buch von Selina Chönz bei den welschen Freunden kaum bekannt ist. So macht der Dorfladen mit der französischen Ausgabe ein unerwartetes Geschäft.
 

17. Ftan

18. Unterengadiner Landschaft

 

19. Pause

20. Ruine von Chanoua

 

21. Ardez

21b. Picknick in Ardez

 

Unser Ziel ist Giarsun, wo wir im Gruppenlager übernachten.

 

22. Guarda (1)

23. Guarda (2)

 

24. Guarda (3)

25. Abstieg nach Giarsun

 

26. Ankunft in Giarsun

26b. Posta Veglia, 16. Juli morgens

 

Mittwoch, 16. Juli

Nach dem Frühstück geht es auf leichten Wegen nach Lavin. In der Kirche mit ihren Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdecken wir einen Jakobus und halten inne zur Meditation.

 

27. Auf dem Weg nach Lavin

28. Gedeckte Holzbrücke von Lavin

 

29. Kirche von Lavin

30. Fresken aus dem 15. Jahrhundert

 
Gemeinsam besuchen wir in Zernez, unserem Tagesziel, das sehenswerte Museum im neu eröffneten Nationalparkhaus.
 

31. Jean-Noël beim Schreiben

32.Auf dem Weg nach Zernez

 

33. Zernez

34. Museum im neu eröffneten Nationalparkhaus

 

Donnerstag, 17. Juli

In der katholischen Kirche Zernez beginnen wir den Tag mit unserer Meditation. Anschliessend führt uns der Zug bis S-chanf. Wir haben jetzt das Unterengadin verlassen und sind im Oberengadin angekommen.
Das Hochtal ist weiter geworden. Es regnet, der Weg ist lang und das Picknick in der Talstation Muottas Muragl noch weit. Dort erwartet uns Pfarrer Heiner Nidecker aus Thusis, der Sekretär des Vereins Jakobsweg Graubünden.
 

35. Kirche von Zernez

36. Nadine Gros beschenkt uns mit ihrem Flötenspiel.

 

37. Brücke über den Inn

38. Der Regen hat aufgehört...

 

39. In der Seilbahnstation vom Muottas Muragl

40. Pfarrer Nidecker

 
Bald sind wir in der Jugendherberge St.Moritz, wo wir für zwei Tage Unterkunft beziehen.
 

41. Auf dem Weg nach St. Moritz

42. Jugendherberge von St. Moritz

 

Freitag, 18. Juli

In der Seitenkapelle der katholischen Kirche St. Moritz Bad beginnen wir unseren Tag und wandern dann durch die einzigartige Seenlandschaft nach Sils-Maria. Nach dem Picknick machen wir uns auf zum „Nietzsche-Stein“ auf der Halbinsel Chasté. Wir lassen den berühmten Philosophen und den fantastischen Blick Richtung Maloja auf uns wirken und ziehen weiter nach Sils-Fex.

 

43. Katholische Kirche von St. Moritz

44. Kempinski Grand Hotel des Bains

 

45. Silvaplanersee

46. Schloss von Silvaplana

 

47. Nietzsche-Stein

 

48. Auf der Halbinsel Chasté.

 
In der Kapelle hält Pfarrer Nidecker einen reformierten Gottesdienst. Auf die geistige Stärkung folgt die körperliche. Bei
einem Glas Prosecco geniessen wir im Garten der Pensiun Crasta die besten Kuchen im Oberengadin.
 

49. Aufstieg nach Fex

50. Fex ist auch mit Pferdewagen erreichbar.

 

51. Kapelle von Fex

52. In der Kapelle

 

53. Ein Glas Prosecco im Garten der Pensiun Crasta...

54. Abstieg nach Sils

 
Nach dem Nachtessen in der Jugendherberge treffen wir uns zum Rückblick. Adrien Grand dankt den Helfenden. Hans Dünki ging auf dem Weg voran, Jean-Max Perler unterstützte uns nicht nur als Chauffeur des Begleitfahrzeuges; er war auch immer zur Stelle, wenn es organisatorisch etwas zu regeln gab. Zusammen mit Murielle Favre überraschte er uns jeden Tag mit einem tollen Picknick. René Grand gestaltete mit Sorgfalt und Engagement die täglichen Meditationen. Arabella Dommeyer
stand ihm nicht nur bei der Vorbereitung zur Seite, sondern übersetzte auch mit Einfühlungsvermögen. Nadine Gros beschenkte uns mit ihrem Flötenspiel.
 

55. Rückblick auf die Woche

56. St. Moritz

 

Samstag, 19. Juli

Ein Teil der Gruppe besucht noch das Segantini-Museum in St. Moritz. Dann aber geht es zurück in den Alltag. Für die rund 30 Mitglieder unserer Vereinigung neigt sich eine schöne und erlebnisreiche Woche ihrem Ende zu.

Adrien Grand (deutsches Résumé : Otto Dudle)
 

 

57. Segantini

58. Rückfahrt im Zug

 

 

- Ende -